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Nikon AF-S DX Nikkor ED VR 16-80 mm 1:2 8-4E

Marke
Typ
Brennweite16-80mm
Maximale Blendenöffnung(F)2,8-4,0
Minimale Blende(F)22-32
Filterdurchmesser72mm
Gewicht480g
FormatAPS-C
Naheinstellgrenze0.35m
KameraanschlussNikon F-Mount
Bildstabilisator
Abmessungen80 x 85,5mm

Gesamtbewertung

92%

"echtes Lichtwunder!"

Verarbeitung
95%
Bildqualität
95%
Autofokus/Treffsicherheit
90%
Lichtstärke
95%
Preis/Leistung
85%

Beschreibung

Nikon 16-80

Erster Eindruck des Nikon 16-80 mm 1:2.8-4 ED VR

Kaum eine Fototasche kommt ohne ein Standardzoom-Objektiv wie das Nikon 16-80mm aus. Denn diese decken vom Weitwinkel- bis in den mittleren Telebereich verschiedenste Einsatzgebiete ab und ermöglichen so flexible Aufnahmen ohne nervige Objektivwechsel. Das Nikon 16-80mm 1:2.8-4.0 kombiniert diese Vielseitigkeit dabei zusätzlich mit einer guten Lichtstärke und durchweg starken Bildqualität. Damit lässt es am APS-C-Format kaum Wünsche offen und dürfte bei vielen Fotografen schnell zum „Immer-drauf-Objektiv“ werden. Zwar liegt der aktuelle Marktpreis von etwas unter 1000€ für eine APS-C-Linse schon eher im oberen Bereich, dies ist aber angesichts der guten Performance absolut gerechtfertigt.

 

Highlights:

-flexibler Brennweitenbereich

-gute Lichtstärke

-überzeugende Bildqualität

 

Einsatzbereich

Wer sich die technischen Daten des Nikon 16-80 1:2.8-4.0 ED VR anschaut bekommt schnell den Eindruck einer eierlegenden Wollmilchsau. Tatsächlich kombiniert es einen Kleinbild-Brennweitenbereich von 24 bis 120 Millimeter mit einer brauchbaren Lichtstärke, lediglich 500 Gramm Gewicht und als Bonus noch Staub- und Spritzwasserschutz. All das macht es zum idealen Standardobjektiv für alle, die nicht gerne viele unterschiedliche Linsen mit dabei haben. Ob Landschaften, Portraits, Street-Photography oder sonstige Aufnahmen – komplett falsch kann man mit diesem Objektiv eigentlich nie liegen. Dank seines geringen Gewichtes dürfte es besonders für Reisefotografen ein echter Geheimtipp sein, die auch mal die eine oder andere Strecke wandern und trotzdem nicht auf gute Bildqualität verzichten wollen.

nikon 16-80 vs sigma 17-70

Verarbeitung und Haptik des Nikon 16-80 mm Objektivs

In diesem Bereich fordert das geringe Gewicht natürlich erst einmal seinen Tribut, denn das Gehäuse besteht aus Kunststoff. Trotzdem wirkt es hochwertig und das Bajonett ist natürlich aus Metall gefertigt. Dank Staub- und Spritzwasserschutz ist es zusätzlich noch gegen Umwelteinflüsse geschützt. Die Schalter für den Bildstabilisator und den Modus zum Fokussieren finden sich gut erreichbar an der linken Seite. Etwas gewöhnungsbedürftig wird für viele lediglich die Anordnung der Einstellringe sein – denn der Zoomring liegt vorne am Objektiv, während der Fokusring sich hinten befindet. Normalerweise ist dies umgekehrt, in der Praxis gewöhnt man sich aber schnell daran. Die Einstellringe laufen weich und bieten einen guten Widerstand.

Dank des 72-mm Filtergewindes können außerdem Grau- und Polfilter oder sogar ein Makrokonverter mit dem Nikon genutzt werden.

Technische Daten (Quelle: www.nikon.de)

Hersteller

Nikon

Modell

AF-S DX NIKKOR 16-80 mm 1:2,8-4E ED VR

Brennweitenbereich [KB]

16-80mm (an APS-C 24-120mm)

Größte Blende WW/Tele

2,8 – 4,0

Kleinste Blende

22-32

Objektivbau

13 Gruppen / 17 Elemente

Autofokus-Bereich nah/fern

0,35m – ∞

Filtergröße

72 mm

Fokusantrieb

Silent Wave Motor

Bildstabilisator

ja

Sensorgröße

APS-C

Spritzwasserfest

Abmessungen (Länge/Durchmesser)

85 / 80 mm

Gewicht

Ca. 480 g

Anschlüsse für

Nikon F-Mount

Fokussierung

Wie zu erwarten ist das Nikon mit einem leistungsfähigen Autofokus ausgestattet, der dank Ultraschallantrieb größtenteils leise und präzise arbeitet. Praktischerweise lässt sich dabei jederzeit manuell nachkorrigieren und in den aktiven Betrieb eingreifen. Um das manuelle Fokussieren zu erleichtern ist das 16-80mm mit einer Entfernungsskala ausgestattet. Gleichzeitig hat der Fokusring aber leider nur eine Drittelumdrehung Spiel und deckt damit schon den gesamten Abstandsbereich ab. Deswegen wird der Autofokus in den meisten Fällen präziser treffen als manuelle Einstellung möglich ist.

Für die höheren Brennweiten oder dunklere Lichtverhältnisse gibt es zusätzlich einen Bildstabilisator, der in den meisten Situationen noch ein komfortables Fotografieren aus der Hand erlaubt.

 

Abbildungsqualität

Lichtstärke und Bokeh

Bei der Lichtstärke trumpft das Nikon AF-S 16-80mm mit seiner maximalen Offenblende von F2.8 bis F4.0 für ein Standardzoom deutlich auf. Damit eignet es sich durchaus für Nachtaufnahmen und kann auch in der Portraitfotografie stilvolle Ergebnisse erzielen. Dafür sorgt vor allem das weiche und ansehnliche Bokeh, das auch im höheren Brennweitenbereich noch brauchbare Freistellungen erlaubt. Gerade für ein Standardzoom ist das außergewöhnlich, denn diese erlauben sonst nur eine geschlossenere Offenblende und disqualifizieren sich damit für viele Anwendungen.

af-s dx nikkor 16–80 mm 12,8–4e ed vr

Schärfe

Bei einem Preis von um 1.000€ darf man natürlich auch im Bezug auf die Auflösung einiges erwarten. Glücklicherweise leistet sich das 16-80mm auch hier keine Schwäche, denn die Schärfe ist durchweg überdurchschnittlich gut. Optimal sind die Ergebnisse dahingehend in der kleinsten Brennweite ab Blende F4, doch auch zu den höheren Brennweiten fällt die Schärfe nur unmerklich ab. Dadurch ist auch bei 80mm kein Abblenden nötig und die Fotos sind selbst bei Offenblende gestochen scharf. Zum Rand hin nimmt die Auflösung wie üblich etwas ab, dies bewegt sich aber in einem ertragbaren Rahmen und fällt ohne digitale Vergrößerung auch nicht auf. Insgesamt ist die Schärfe durchweg beeindruckend und genügt sicherlich auch für die meisten hochauflösenden Ausdrucke.

nikkor 16-80

Ausleuchtung, Chromatische Aberrationen und Verzerrungen

Besonders stark zeigt sich das Nikon in der Kontrolle von Streulicht und chromatischen Aberrationen. Dank Nano-Vergütung bleiben die Kontraste in allen Situationen klar und es gibt selbst bei direktem Gegenlicht nur sehr selten Blendenreflexe, die sogenannten Lense-Flares. Hier kann außerdem die mitgelieferte Streulichtblende zusätzlich Abhilfe schaffen, dies ist in den meisten Fällen aber nicht einmal notwendig.

Ähnlich verhält es sich mit Farbsäumen, denn diese muss man fast schon willentlich erzeugen, weil sie nur in starken Gegenlichtsituationen mit hohen Kontrasten im Randbereich auftreten. Selbst dies gilt dabei aber nur für Weitwinkelaufnahmen und bleibt minimal.

Etwas anders sieht es bei Verzeichnungen auf, denn diese sind leider deutlich feststellbar. Das bedeutet, dass in den niedrigeren Brennweiten tonnenförmige und in den mittleren und hohen Brennweiten kissenförmige Verzerrungen der Linien auftreten. Im Gesamtbild ist dies aber nur ein kleiner Fehler, der angesichts der einfachen Korrektur durch entsprechende Profile außerdem leicht zu verschmerzen ist.

Vignettierungen treten am deutlichsten bei 16mm und Offenblende auf, abgeblendet oder in höheren Brennweiten verschwinden sie schnell – auch dies ist ein solides Ergebnis, welches das Gesamtbild kaum trüben kann.

Nikon 16-80 Test

Fazit und Empfehlungen:

Das Nikon EF-S 16-80mm F2.8-4.0 ED VR hält das, was die technischen Daten versprechen. Mit einer beeindruckenden Lichtstärke für ein Fünffach-Standardzoom ist es vielseitig einsetzbar. Lediglich beim manuellen Fokussieren muss man ein paar Abstriche machen und die Verzeichnungen akzeptieren oder korrigieren. Dank des geringen Gewichtes und des großen Einsatzbereiches ist das Nikon ein sehr guter Allrounder, der trotzdem qualitativ sehr hochwertige Fotos am APS-C-System erlaubt. Die überdurchschnittlich gute Schärfe, die nicht vorhandenen chromatischen Aberrationen und die sehr geringe Streulichtempfindlichkeit runden das Gesamtbild ab und zeigen ein Objektiv, mit dem man nichts falsch machen kann. Von Landschaften über Architektur bis hin zu Portrait- und Streetfotografie – es gibt kaum vergleichbar flexible und gute Allzwecklinsen für APS-C Systeme von Nikon. Damit ist auch der etwas höhere Preis von ca. 1000€ für dieses vielseitige Objektiv absolut angemessen.

Nikon AF-S DX Nikkor ED VR 16-80 mm 1:2 8-4E Objektiv (72 mm Filtergewinde) schwarz
118 Bewertungen
Nikon AF-S DX Nikkor ED VR 16-80 mm 1:2 8-4E Objektiv (72 mm Filtergewinde) schwarz
  • Leistungsstarkes fünf-fach-Zoom; Hohe Lichtstärke
  • Aufwändige optische Konstruktion; Elektromagnetische Blendenansteuerung
  • Kompakt und leicht; Bildstabilisator (VR); Nanokristallvergütung. Bildwinkel: 83°–20°
  • Silent Wave Motor (SWM); Fluorvergütung; Naheinstellgrenze: 35cm

Erfahrungsberichte

Keine Erfahrungsberichte vorhanden


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